Nesting-Regeln für Stege
Falsch gesetzte Stege sind einer häufigsten Gründe für schlechte Bearbeitungsergebnisse. Die Regeln und Empfehlungen in diesem Hilfeartikel tragen dazu bei, häufige Fehler zu vermeiden.
Ausreichende Anzahl an Stegen verwenden
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Ronden |
Blöcke |
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Eingliedrige Objekte/Kleine Objekte |
3 |
1 |
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Mehrgliedrige Objekte
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1 – 2 an den äußeren Gliedern 1 je inneres Glied Bei einem Sintersteg: alle 20 mm 1 Steg vom Sintersteg zum Material |
3 |
Richtige Stegarten und Stegparameter verwenden
- Insbesondere bei mehrgliedrigen Objekten müssen nach der Fertigung ausreichend teilreduzierte oder intakte Stege verbleiben, die das Herunterfallen des Objekts verhindern. Verteilen Sie diese Stege so, dass das Objekt nach der Fertigung an allen Stellen stabil befestigt ist.
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Bei Objekten mit nur 1 Steg wählen Sie einen größeren Durchmesser des Knotenpunkts.
Stege richtig platzieren
Allgemeine Regeln für eine geringe Nacharbeit:
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Stege außerhalb von Fissuren setzen.
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Möglichst Stege nicht auf der labialen Seite platzieren. Falls dies für die Stabilität notwendig ist, setzen Sie die Stege in die Interdentalräume, falls dort ausreichend Platz ist.
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Bei entsprechenden Arbeiten Stege möglichst auf Stellen setzen, die verblendet werden.
Positionierung von Stegen in X- und Y-Richtung
Stege gleichmäßig auf Seiten verteilen
Durch einseitig gesetzte Stege kann es zu Vibrationen während der Bearbeitung kommen. Dadurch kann der Rohling oder das Werkzeug beschädigt werden.
Korrekt (links): Stege an allen Seiten der Arbeit
Inkorrekt (rechts): Stege an einer Seite der Arbeit
Stege mit genügend Abstand platzieren
Bei zu eng gesetzten Stege kann die Luftdüse der Spindel eventuell den Bearbeitungsstaub nicht wie notwendig abblasen, was das Werkzeug beschädigen kann.
Korrekt (links): Ausreichender Abstand zwischen den Stegen
Inkorrekt (rechts): Zu wenig Abstand zwischen Stegen
Genügend Stege setzen
Pro Arbeit sollten Sie mindestens 3 Stege setzen. Mehrgliedrige Arbeiten benötigen gewöhnlich 2 Stege pro Glied. Ansonsten können während der Bearbeitung Vibrationen auftreten, die den Rohling oder das Werkzeug beschädigen können.
Korrekt (links): Genügend Stege gesetzt
Inkorrekt (rechts): Zu wenig Stege gesetzt
Positionierung von Stegen in Z-Richtung
- Positionieren Sie alle Stege auf dem Äquator. Wenn der Äquator auf der Prepline liegt, positionieren Sie den Steg ca. 1 mm über dem Äquator.
Sie müssen alle Stege vollständig auf der Arbeit positionieren.
Der Steg in der Abbildung unten ist zu hoch positioniert. Nur ein Teil des Stegs befindet sich auf der Arbeit.
Der Steg in der Abbildung unten ist zu tief positioniert. Nur ein Teil des Stegs befindet sich auf der Arbeit. Zusätzlich ist der Steg auf der Prepline positioniert.
Der Steg in der Abbildung unten ist korrekt auf dem Äquator positioniert.
Stege auf Oberflächen mit ausreichender Materialstärke platzieren
Platzieren Sie Stege immer auf konvexen Oberflächen mit einer ausreichenden Materialstärke. Ansonsten kann die Stabilität der Stege zu gering werden und Sie müssen die Arbeiten manuell nacharbeiten.
Die folgende Abbildung zeigt ein Inlay, bei dem die Materialstärke auf der linken Seite nicht hoch genug ist, um dort einen stabilen Steg zu platzieren. Die rechte Seite hingegen ist geeignet.
Arbeiten in Blöcken anpassen
Bei Blöcken kann die Standardausrichtung der Arbeiten ungeeignet für den Steg sein, der von der Arbeit zum Schaft des Blocks verläuft.
In diesem Fall müssen Sie die Arbeit um die Z-Achse drehen, sodass Sie den Steg auf eine Oberfläche mit ausreichender Materialstärke platzieren können.
Konvexe Oberflächen verwenden und konkave Oberflächen meiden
Platzieren Sie Stege immer auf konvexe Oberflächen, weil diese Oberflächen Stege ausreichend stützen können. Falls Sie Stege auf konkaven Oberflächen platzieren, kann ihre Stabilität mangelhaft sein.